SG Attendorn-Ennest gewinnt Volksbank – Cup des SVW
Gäste aus Houplines eine Bereicherung
Die sechste
Auflage des Saison-Vorbereitungs Turnier wurde in der Hauptschulturnhalle
in Kirchhundem ausgetragen. Fünf Mannschaften waren angetreten, nachdem
der TV Olpe seine Teilnahme kurzfristig absagen musste: SG Attendorn Ennest,
TuS Plettenberg, TV-Schmallenberg, HC Houplines und die HSG
Lennestadt-Würdinghausen spielten im Modus „Jeder gegen Jeden“ und einer
Spielzeit von jeweils 25 Minuten um den Wanderpokal des Volksbank Cups.
Die SG-Attendorn-Ennest konnte ihrer Favoritenstellung durch die Verstärkung mit Spielern aus Lennestadt-Würdinghausen gerecht werden und wurde Nachfolger des Vorjahresgewinners HSG, dem es in diesem Jahr nicht gelang den Pokal zum wiederholten male zu verteidigen. Das Spiel der beiden Bezirksliga Konkurrenten hatte daher auch besondere Brisanz. Da die HSG ihr zweites Spiel gegen den TV Schmallenberg knapp verloren hatte, stand man hier zusätzlich unter Erfolgszwang. Das vom neuen Trainer Dzevad Basic gut auf die angriffsstarken Gäste eingestellte junge Team der HSG zeigte dennoch ihr bestes Spiel. Ein leistungsgerechtes 9:9 Unentschieden war das Ergebnis des Prestigekampfes und ließ einen Blick auf die kommende Saison werfen und auf spannende Lokalduelle der beiden Konkurrenten hoffen. Die Überraschung des Turniers war sicher der TV Schmallenberg, der unter der Leitung des Ex-Würdinghauser Trainers Christof Heimes den zweiten Platz errang. Entscheidend für die Platzierung war der knappe, aber nicht unverdiente 11:10 Erfolg gegen die HSG. Die enttäuschenden Bezirksligisten aus Plettenberg wurden danach mit einem deutlichen 16:8 geschlagen. Plettenberg, wie die HSG geschwächt durch mehrere Abgänge, zeigte besonders im Angriff und Abschluss noch Defizite, die es gilt in den verbleibenden 2 Wochen bis zum Saisonstart abzubauen. Eine klare Bereicherung des Turniers waren die Gäste des HC Houplines. Die junge Truppe aus der französischen Partnerstadt war die große Unbekannte im Turnier. Sie zeigten große Spielfreude und glänzten durch sehenswerte Tore, wodurch sie sich schnell in die Herzen der Zuschauer spielten. Leider wurde das Spiel der Franzosen nicht mit Erfolg belohnt. Gegen Plettenberg hatte man im ersten Spiel unglücklich mit einem Tor verloren und auch gegen Schmallenberg wäre zumindest ein Punkt möglich gewesen, wenn man in den entscheidenden Gegenstößen erfolgreich geblieben wäre. Die HSG wollte im letzten Spiel auch kein Gastgeschenk an die neuen Freunde aus Houplines machen und sicherte sich mit einem 17:14 den dritten Platz.
Markus Richard von der Zweigstelle Würdinghausen des Sponsors Volksbank Bigge-Lenne, überreichte bei der Siegerehrung den Wanderpokal und das Preisgeld an die SG aus Attendorn-Ennest. Weitere Preisgelder gingen an die zweit- und drittplatzierten TV Schmallenberg und die HSG Lennestadt-Würdinghausen. Der 1. Vorsitzende des SVW, Peter Nelles bedankte sich bei allen beteiligten Vereinen und bei den Helfern, die zum guten Gelingen des Turniers beigetragen haben und sprach eine Einladung für das kommende Jahr aus.
Im
Anschluss daran wurden noch die Gäste aus Houplines auf ihre lange Rückreise
verabschiedet. Auch die Houpliner wollen im kommenden Jahr wieder dabei sein
und eine Einladung zum Gegenbesuch bei einem Turnier in Houplines wurde
entgegengenommen.
Die
Spielergebnisse im Einzelnen:
TuS
Plettenberg :
HSG Lennestadt-Würdinghausen 8:11
SG
Attendorn-Ennest :
TV Schmallenberg 15:11
TuS
Plettenberg : HC Houplines 13:12
HC
Houplines : SG Attendorn-Ennest 11:21
TV
Schmallenberg :
TuS Plettenberg 16:8
HSG
Lennestadt-Würdinghausen : SG Attendorn-Ennest 9:9
TV
Schmallenberg :
HC Houplines 15:13
SG
Attendorn-Ennest :
TuS Plettenberg 15:10
HC
Houplines :
HSG Lennestadt-Würdinghausen 14:17

Die
Mannschaft des HC Houplines mit SVW Vorstand und Manfred Jung vom verein
„Freunde Houplines“

Siegerehrung mit Markus Richard (li.) VoBa Hundem-Lenne und Peter Nelles (re.) Vorstand SVW

Gut besuchte Tribüne in der
Hauptschule Fleißige
Helferinnen: „Daggi“ , „Dette“, Kirsten mit Tochter Henrieke und „Suse“